Einblicke in meine Arbeit als App-Entwicklerin
In dieser Rubrik berichte ich über die Entstehung meiner Apps und die Überlegungen, die meine Arbeit als Solo-Entwicklerin prägen. Dazu gehören technische Lösungen, Designentscheidungen und persönliche Erfahrungen, die in die Entwicklung einfließen. Ich beschreibe hier auch, wie ich mich mit regulatorischen Rahmenbedingungen wie dem Digital Markets Act (DMA) auseinandersetze und welche Auswirkungen diese auf kleine, unabhängige Entwickler*innen haben.
Foni Inside richtet sich an alle, die sich für den Entwicklungsprozess meiner Apps oder für die Herausforderungen einer selbstständigen App-Entwicklung interessieren.

Überblick:
Eine besinnliche Weihnachtszeit
mit mehr Liebe & weniger Bugs!
Initialisieren Sie Ihren Weihnachtsmodus, indem Sie sich besinnliche Zeit importieren. Laden Sie dazu Freude, Geborgenheit, Miteinander und Kerzenschein.

Mit
while (Herz.warm) {
Kerzen.anzünden();
Gedanken.teilen();
Erinnerungen.sammeln();
if (Magen.knurrt) {
Essen.genießen()
}
}
ist an alles gedacht – und der Compiler (aka das Leben) gibt kein Warning, sondern nur ein warmes „Alles gut.“
Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten wie ein gut funktionierender Code. Es sind diese Augenblicke, wenn alles einfach zusammenpasst und einen erkennen lässt: Die schönsten Momente im Leben, die wir uns schenken können, enthalten Freude, Liebe und Verständnis.

Falls doch mal etwas hakt: Einfach Strg + Alt + FürEinanderDasein drücken. Dann läuft alles wieder wie von selbst.
let weihnachten = true
und für das kommende Jahr alles erdenklich Gute wünscht Ihnen
Kristin Behrmann (Hallo Foni)

Warum faire Bewertungen für Solo-Entwickler:innen so wichtig sind
Als Solo-Entwicklerin stecke ich in jede meiner Apps sehr viel Zeit, Fachwissen und Sorgfalt. Umso belastender sind Bewertungen, die aus meiner Sicht nicht fair sind oder sogar gezielt schaden. Vor Kurzem habe ich im österreichischen App-Store eine 1-Stern-Bewertung für meine Foni SoKo 4 App und im deutschen App-Store eine 1-Stern-Bewertung für Foni SoKo 1 erhalten, die mir auffällig erschienen.
Was war passiert?
Am 10. und 19. September 2025 wurden zwei Bewertungen mit pauschalen Aussagen wie „Katastrophe – Mir hat die App in keinster weiße geholfen, schade ums Geld.“ und „Nichts – Ich verstehe nicht, warum es gute Bewertungen für ein paar Bilder ohne Ton gibt. Ich habe für nichts bezahlt“ im Apple App-Store veröffentlicht. Die Nutzer:innennamen wirkten zufällig generiert, die Kritik war sehr allgemein gehalten und entsprach nicht den Erfahrungen, die ich zum Beispiel aus dem Verkauf an Bildungseinrichtungen kenne.
Auffällig war auch der zeitliche Zusammenhang: Nachdem ich im App-Store auf die erste Bewertung reagiert hatte, erhielt ich am nächsten Tag eine E-Mail mit dem Vorwurf, meine App sei ein „Scam“. Kurz darauf folgte eine zweite 1-Stern-Bewertung für Foni SoKo 1 im deutschen App-Store. Im Nachgang habe ich erfahren, dass der Kontakt, über den diese Nachricht bei mir eingegangen war, nach eigenen Recherchen kompromittiert worden ist. Das hat für mich zusätzliche Fragen hinsichtlich der Herkunft und Zuverlässigkeit dieser Beschwerde aufgeworfen.
Warum ich diese Bewertungen gemeldet habe
Meine Apps sind als visuelle Lerntools konzipiert und werden seit Jahren erfolgreich genutzt. In den App-Beschreibungen und auf meiner Website weise ich klar darauf hin, dass die Apps am besten mit einer Fachkraft, Eltern oder Coach verwendet werden sollen. Diese Bewertungen passten für mich nicht zu den Rückmeldungen, die ich indirekt über die Nutzung in Bildungseinrichtungen erhalte. Ich habe Apple daher gebeten, die Authentizität der zwei Bewertungen zu prüfen. Über Wochen habe ich auf eine sorgfältige Prüfung gewartet. Nur durch Hartnäckigkeit und ein strukturiertes Vorgehen konnte ich erreichen, dass der Fall überhaupt bearbeitet wurde. Am Ende wurde meinem Antrag auf Löschung jedoch mit der Begründung nicht entsprochen, es handle sich nicht um Falschinformationen, sondern um zulässige Meinungsäußerungen. Für mich als Solo-Entwicklerin ist es herausfordernd, in solchen Situationen genügend Belege zusammenzutragen und gegenüber einer großen Plattform durchzusetzen.
Warum ich an der Authentizität der Bewertungen zweifle
Je genauer ich mir den Ablauf angesehen habe, desto mehr Unstimmigkeiten sind mir aufgefallen. Die Kombination aus zufällig wirkenden Nutzer:innennamen, sehr unspezifischer Kritik und dem engen zeitlichen Zusammenhang mit einer externen Beschwerde hinterlässt bei mir den Eindruck, dass es sich nicht um typische, spontane Nutzerreaktionen handelt. Aus meiner Sicht sprechen mehrere Indizien dafür, dass diese Bewertungen nicht die reale Nutzungserfahrung meiner Zielgruppe widerspiegeln, sondern eher wie gezielte Negativbewertungen wirken.
Besonders irritierend war für mich, dass unmittelbar nach meiner Antwort im App-Store eine Nachricht mit einem sehr harten Vorwurf bei mir einging und kurz danach eine weitere 1-Stern-Bewertung in einem anderen Land veröffentlicht wurde. Wenn zugleich Unklarheit über die Sicherheit oder Integrität des zugrunde liegenden Kontakts besteht, entsteht bei mir als Entwicklerin den Eindruck, dass hier mindestens offene Fragen zur Herkunft der Beschwerden bleiben. Ich kann nicht beweisen, dass es sich um bewusst manipulierte Bewertungen handelt, aber die Gesamtumstände wirken auf mich ungewöhnlich und nicht zufällig.
Gerade weil Bewertungen einen großen Einfluss auf Sichtbarkeit, Vertrauen und Verkäufe haben, wünsche ich mir von Plattformbetreibern eine gründliche und transparente Prüfung solcher Auffälligkeiten. Als Solo-Entwicklerin habe ich weder ein großes Marketingbudget noch eine eigene Rechtsabteilung und bin deshalb darauf angewiesen, dass Hinweise auf mögliche Unregelmäßigkeiten ernst genommen werden. Mein Ziel ist nicht, kritische Rückmeldungen zu verhindern, sondern sicherzustellen, dass Bewertungen authentisch und nachvollziehbar sind.
Solo-Entwickler:innen stärken
Jede einzelne Bewertung kann sich deutlich auf die Sichtbarkeit im App-Store und damit auf den Erfolg einer App auswirken. Zudem sind faire, ehrliche Rückmeldungen für die Weiterentwicklung der Apps wertvoll. Deshalb freue ich mich über jedes Feedback solange es konkret, respektvoll und aus einer echten Nutzungserfahrung heraus formuliert ist. Vielen Dank an alle, die sich dafür Zeit nehmen.
Das Update von FoniMemo Mini & Maxi
Von der ersten Idee über Programmierung und Design bis hin zu Marketing und Support durchläuft die Entwicklung einer App viele Phasen. Ich arbeite alleine an meinen Apps und achte darauf, dass alle Details einer klaren Logik folgen. Beim aktuellen Update von FoniMemo Mini und Maxi habe ich mich auf drei Punkte konzentriert: eine übersichtliche Gestaltung, zwei neue Motivthemen und ein verbessertes Spielverhalten von Foni.
Mein Morgen-Ritual
Als Autistin mag ich keine klassischen Spiele, aber ein Memoryspiel wie FoniMemo, das ich entweder alleine oder gegen einen computergesteuerten Partner spielen kann, finde ich für mich passend. Jeden Morgen spiele ich eine Runde FoniMemo Maxi auf Level 3. Auf diesem Level merkt sich Foni alle aufgedeckten Karten, deshalb sollte ich möglichst keine Fehler machen. Bei der Spiellogik habe ich bewusst festgelegt, dass die Userin bzw. der User immer das Spiel beginnt. So wird der Erstzugvorteil („First-Move Advantage“) genutzt und das erhöht die Gewinnchancen. Kleiner Tipp: Wer dann noch systematisch von links oben nach rechts unten aufdeckt, behält den Überblick und findet die meisten Paare, bevor Foni an der Reihe ist.
Fonis Spielzüge
Wichtig war mir beim Update, dass Foni menschlichere Spielzüge bekommt. Besonders anspruchsvoll war die Programmierung der Logik, die bestimmt, wie Foni sich Karten merkt oder vergisst. Je nach Schwierigkeitsgrad muss Foni sich nicht alle aufgedeckten Karten merken.
Ein kleiner Ausschnitt aus dem Code zeigt, wie Foni agiert:

Memory-Spiele ohne Ablenkung
Zu viele Farben, Hintergrundmusik oder ständige Animationen können für manche Autistinnen und Autisten sowie sensible Menschen überfordernd sein. Deshalb verzichte ich in meinen Apps bewusst auf solche Reize. Ich mag es nicht, wenn Apps mich ständig informieren oder belohnen nur weil ich sie lange nutze. Mein Ansatz bei der App-Entwicklung ist ein anderer. Die FoniMemo Memory-Spiele setzen auf Ruhe und Konzentration, nicht auf Ablenkung und Wettbewerb. Denn nicht alle Menschen wollen oder brauchen ständige Reize oder suchen den ständigen Erfolg. Bei mir heißt es mit Foni spielen und nicht gegen, weil es mir wichtig ist, ohne Druck spielen zu können. Gerade autistische oder sensible Menschen und alle, die Wert auf Fokus legen, bevorzugen oft ruhige und klare Apps.
Kristin Behrmann, Kontakt
Zu den FoniMemo Mini & Maxi Apps
Unterstützung für iOS-Entwickler*innen im Rahmen des Digital Markets Act (DMA)
Seit vielen Jahren nutze ich Apple-Geräte. Nicht nur als Werkzeug, sondern als Ort, der mir als Autistin Sicherheit, Struktur und die Möglichkeit gibt, kreativ zu sein und mich einzubringen. Diese Erfahrung prägt mich bis heute. Apple bedeutet für mich nicht nur Technik, sondern echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Und durch meine Apps kann ich anderen Autist*innen Mut machen und Wege zeigen, wie sie selbstbestimmt und sichtbar werden können. Apple ist für mich nicht nur Technik, sondern auch ein Raum, eine Gemeinschaft und eine Chance.
Warum ich mich an die EU wende und was ich bislang erreicht habe
Als Solo-Entwicklerin erlebe ich die aktuellen Regulierungen des Digital Markets Act (DMA) mit großer Sorge. Die EU klassifiziert Apple als „Gatekeeper“, obwohl Apple anders ist. Mit einem Marktanteil von etwa 30% bei Smartphones und 36% bei Tablets in der EU bedient Apple eine Nische, die auf Qualität, Sicherheit und Nutzerbindung setzt. Der App Store generiert 65% der globalen App-Umsätze, nicht wegen Dominanz, sondern wegen eines Premium-Angebots.
Um meine Perspektive als Solo-Entwicklerin einzubringen, habe ich an der öffentlichen Konsultation der Kommission zur Überprüfung des DMA in diesem Jahr teilgenommen. Zusätzlich habe ich noch einen kreativen Ansatz verfolgt undausgewählte Mitglieder der EU-Kommission per Post angeschrieben:
- Ein persönliches Anschreiben, in dem ich meine Geschichte als Solo-Entwicklerin und Autistin schildere.
- Eine faktenbasierte Argumentation unter dem Titel „Warum das bewährte geschlossene Apple-Ökosystem als kulturelles und wirtschaftliches Gut im Digital Markets Act geschützt werden muss“.
- Ein Flyer mit meinen Apps sowie eine Klappkarte mit einer Unterwasserwelt als emotionalen Blickfang.
- Umschläge mit Aquarellzeichnungen, die die Unterwasserwelt aufgreifen und so einen Wiedererkennungswert schaffen.
Mit dieser Aktion wollte ich als authentische Stakeholderin wahrgenommen werden und mit Kreativität und Persönlichkeit Aufmerksamkeit für meine Argumente wecken.
Die erste Rückmeldung: Meine Argumente werden gehört
Kürzlich erhielt ich eine erste Rückmeldung von der EU-Wettbewerbsbehörde:
„Vielen Dank, dass Sie sich erneut an uns gewandt und Ihre Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Verteilung von Apps Drittanbieter*innen auf iOS-Geräte mit uns geteilt haben. Wir werden diese in unserer Arbeit im Interesse der Verbraucher*innen und Unternehmen in der EU berücksichtigen.“
Die zweite Antwort: Ein Dialog auf Augenhöhe
Noch ermutigender war die Antwort einer Abteilungsleiterin der EU-Kommission, die im Namen der zuständigen Vizepräsidentin schrieb:
„Der DMA zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und Fairness auf den digitalen Märkten der EU zu verbessern, indem er klare Pflichten und Verbote für ausgewiesene Gatekeeper, einschließlich Apple, festlegt. […] Die Kommission bleibt voll und ganz verpflichtet, den DMA so durchzusetzen, dass die Nutzung von Apps auf den Betriebssystemen von Apple und deren Verteilung über alternative Vertriebskanäle sowohl für Nutzer*innen als auch für App-Entwickler*innen sicher bleibt.“
Die Kommission betont, dass Entwickler*innen und Nutzer*innen nun die Wahl haben, ob sie den App Store oder alternative Vertriebswege nutzen möchten.
Meine Erwiderung: Warum „Wahlfreiheit“ nicht immer Freiheit bedeutet
In meiner Antwort habe ich noch einmal verdeutlicht, warum die theoretische Wahlfreiheit in der Praxis für manche Akteure neue Herausforderungen schafft:
„Zwar ist das Ziel des DMA, die ‚Wahlfreiheit‘ zu erhöhen, lobenswert, doch die Umsetzung legt kleinen Entwickler*innen wie mir erhebliche zusätzliche Verantwortung auf – insbesondere in puncto Sicherheit, Kompatibilität und Support. Das geschlossene iOS-Ökosystem hat mir und meinen Nutzer*innen Stabilität und klare Verantwortlichkeiten geboten – das waren entscheidende Gründe für meine ursprüngliche Wahl dieser Plattform.“
Ich habe drei zentrale Punkte genannt, die in der Debatte oft übersehen werden:
- Alternative App Stores und Sideloading begünstigen große Unternehmen und marginalisieren kleine Entwickler. Das gefährdet die Vielfalt des Ökosystems.
- Eigene Zahlungsabwicklung spart zwar Provisionen, bietet aber nicht den gleichen Schutz wie der App Store – weder für Entwickler*innen noch für Nutzer*innen.
- Wettbewerbsnachteile: Große Entwickler können ihre eigene Infrastruktur nutzen, um ihre Marktmacht auszubauen. Kleine Entwickler wie ich kämpfen dagegen mit Sichtbarkeit und administrativem Aufwand.
Ich schloss mit dem Appell, diese praktischen Herausforderungen in der weiteren Arbeit der Kommission zu berücksichtigen.
Dieser Austausch zeigt, dass persönliches Engagement und sachliche Argumentation etwas bewegen können. Meine Argumente werden gehört und dadurch erhalte ich die Möglichkeit, die Diskussion mitzugestalten. Das bestärkt mich darin, weiter für ein iOS einzutreten, das Sicherheit, Stabilität und Inklusion bietet und zwar nicht nur für mich, sondern für alle Entwickler*innen und Nutzer*innen, die auf diese Werte angewiesen sind.
Warum ich mich als Solo-Entwicklerin besonders bedroht fühle
Ich biete meine Apps nicht nur im App Store, sondern auch im Microsoft Store an. Doch seit 2024 können Nutzer*innen den Microsoft Store sogar deinstallieren. Vermutlich tun das auch viele, weil sie Apps lieber direkt von großen Anbietern beziehen. Dadurch wird meine Sichtbarkeit noch geringer, und es fällt mir schwerer, neue Nutzer*innen zu erreichen. Gleichzeitig ist der Microsoft Store in Europa ohnehin weniger verbreitet, was meine Situation als Solo-Entwicklerin zusätzlich verschärft.
Auch das offene Android-Ökosystem zeigt, wie schwer es für Solo-Entwickler*innen sein kann: Da jeder Gerätehersteller Android nach Belieben anpassen darf, gibt es unzählige technische Spezifikationen und Fragmentierungen. Als Einzelperson kann ich nicht alle Varianten testen oder unterstützen, wodurch die Entwicklung und Wartung der Apps unnötig komplex werden. Gerade deshalb schätze ich die Stabilität und Einheitlichkeit von iOS, die mir Sicherheit und Planbarkeit gibt. Dieses Beispiel zeigt aber auch, dass ich als Solo-Entwicklerin meine Apps nicht für alle Betriebsysteme zur Verfügung stellen kann.
Die Risiken einer erzwungenen Öffnung
Die EU fordert, dass Apple iOS für alternative App Stores und Sideloading öffnet. Doch was auf den ersten Blick nach mehr Freiheit klingt, birgt enorme Risiken:
- Sicherheitslücken: In Südkorea führte erzwungenes Sideloading zu einem 400%igen Anstieg von Malware auf iOS-Geräten (Quelle: KISA, 2024).
- Benachteiligung kleiner Entwickler: Große Unternehmen können sich eigene Infrastruktur leisten – ich als Solo-Entwicklerin nicht.
- Verlust von Vertrauen: 72% der iOS-Nutzer*innen wählen Apple wegen der Sicherheit und des Datenschutzes (Pew Research, 2025).
Ich unterstütze das Ziel des DMA, faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Doch die aktuellen Regeln berücksichtigen nicht, dass nicht alle „Gatekeeper“ gleich sind. Ein Premium-Ökosystem wie iOS, das Sicherheit und Inklusion fördert, sollte nicht mit den gleichen Maßstäben gemessen werden wie Plattformen, die auf maximale Nutzerzahlen setzen.
Meine Forderungen an die EU:
- Differenzierte Schwellenwerte: Marktanteile allein reichen nicht aus. Qualitative Kriterien wie Sicherheit, Entwicklerunterstützung und Inklusion müssen stärker gewichtet werden.
- Schutz für kleine Entwickler: Die DMA sollte gezielt Maßnahmen einführen, die Entwickler*innen vor den Nachteilen einer erzwungenen Öffnung schützen oder falls nicht möglich, keine Alternative App Stores und Sideloading erlauben.
- Inklusion als Pflichtkriterium: Gatekeeper, die aktiv Barrierefreiheit und Diversität fördern (wie Apple mit Features für Menschen mit Behinderungen), sollten belohnt und nicht bestraft werden.
Ich kämpfe nicht gegen Regulierung, sondern für eine, die Vielfalt und Sicherheit bewahrt. Apple ist für mich mehr als ein Unternehmen, denn es ist ein Raum, der mir Teilhabe ermöglicht. Und das möchte ich schützen.
Kristin Behrmann, Kontakt