Trist fo Durghsch swi Konnu?

„Ich verstehe die Frage nicht.“ Ja, stimmt. Die Sprache gibt es überhaupt nicht. Stellen Sie sich nun vor, Sie verstehen Ihre Mitmenschen nicht. Zwar beherrschen Sie die Sprache, aber die sozialen Regeln sind Ihnen unklar. Die nonverbale Kommunikation erreicht sie kaum, sodass Sie vieles was subtil mit Gestik und Mimik mitgesendet wird, nicht wahrnehmen. Die subtilen Verhaltensweisen wie etwa der gemeinsame Blickkontakt oder die Fähigkeit sich in andere hinein zu versetzen, ist für Sie vielleicht selbstverständlich oder wird einfach intuitiv von Ihnen aufgefasst. Dies fällt mancher Autistin bzw. manchem Autisten schwerer.

In unserer Gesellschaft sind soziale und kommunikative Fähigkeiten wichtig, weil sie uns das Miteinander erleichtern. Anhand von Cartoons können Autist*innen das Sozialverhalten und die Kommunikationsformen trainieren.

Die Cartoon-Beispiele sollten möglichst in den Alltag übertragen werden können, um eine Generalisierung der Lernziele zu erreichen. Wenn ein Training nur im „Labor“ stattfindet, fehlt die praktische Umsetzung, um das Gelernte auch wirklich anwenden zu können.

Bei dieser Ausgangssituation übermittelt die Aussage zwei Unsicherheiten. „Gleich“ ist keine konkrete Zeitangabe und bei „warte hier“ fehlt die Begründung. Mit dieser Unsicherheit muss eine Autistin bzw. ein Autist umgehen können, weil im Alltag vieles vage und unbegründet bleibt.

Die Antwort unterliegt einem zeitlichen Abwägungsprozess. Wie lange warte ich? Ab wann kann ich nachsehen, wo sie bleibt? Wann muss ich mir Sorgen machen, weil sie nicht wiederkommt?

Möchten Sie mehr über die Umsetzung einer individuellen Lern-App wissen? Prima, dann nehmen Sie bitte mit mir über das Kontaktformular Kontakt auf. Ich lasse Ihnen gerne ein ausführliches Angebot zukommen.

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